Neuss - Die Preise für IBM-Software sind seit 2022 um 50,8 % gestiegen, während die deutsche Inflation im gleichen Zeitraum nur 12,3 % betrug.
26.02.2025 - 07:15:00IBMflation 2025: IBM-Preise steigen um 50,8 % / Erhebliche Belastung für deutsche Wirtschaft. Diese Diskrepanz von 38,5 % führt zu steigenden IT-Kosten für Unternehmen und setzt insbesondere den Mittelstand sowie große Konzerne unter Druck.
Besonders gravierend sind die Preissteigerungen der letzten drei Jahre: Während IBM 2023 die Softwarepreise um 24 % erhöhte, folgten in 2024 und 2025 jeweils weitere 6 %. Im Vergleich zur erwarteten deutschen Inflation von 2,1 % zeigt sich, dass IBM-Preisanpassungen weit über die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung hinausgehen. Die Preisgestaltung erfolgt somit nicht primär auf Basis makroökonomischer Faktoren, sondern nach unternehmensstrategischen Vorgaben. Zusätzlich senkte IBM 2024 die Margen für Vertriebspartner im Bereich Wartungsverträge um ein Drittel, was den finanziellen Druck auf den IT-Channel verstärkt.
Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Unternehmen müssen höhere IT-Kosten in ihre Kalkulation einfließen lassen, was entweder zu steigenden Preisen für Endverbraucher oder zu sinkenden Gewinnen führt. Die überproportionale Erhöhung der Softwarepreise verstärkt die importierte Inflation und beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Ein Wechsel zu anderen Anbietern ist mit hohen Migrationskosten verbunden, sodass viele deutsche Unternehmen gezwungen sind, die steigenden Kosten zu akzeptieren.
IBM ist nicht der einzige Softwareanbieter mit massiven Preisanpassungen. Auch Microsoft, Oracle und Adobe haben in den vergangenen Jahren ihre Preise deutlich angehoben. Dies führt dazu, dass jährlich Milliardenbeträge aus Deutschland in die USA abfließen, während Kapital für heimische Investitionen fehlt. Während US-Technologiekonzerne steigende Gewinne verzeichnen, stehen deutsche Unternehmen unter zunehmendem Kostendruck. Der Aktienkurs von IBM hat sich seit Anfang 2022 von 129 US-Dollar auf 265 US-Dollar nahezu verdoppelt.
Die vollständige Analyse der IBMflation 2025 ist unter folgendem Link abrufbar: https://bueckergmbh.de/Blog/Content/IBMflation-2025.
Über Bücker GmbH: Mit der Erhebung der IBMflation (2014-2025) analysiert die Bücker GmbH jährlich im Februar die Preisentwicklung ihres langjährigen Lizenzpartners IBM im Vergleich zur deutschen Inflation. Die Bücker GmbH ist seit über zwei Jahrzehnten IBM Gold Partner und verfügt über eine breite Kundenbasis, die sowohl Unternehmen als auch öffentliche Einrichtungen umfasst. Als Spezialist für IBM-Produkte und SaaS-Lösungen bietet die Bücker GmbH umfassende Beratung und maßgeschneiderte Dienstleistungen an. Weitere Informationen sind unter bueckergmbh.de verfügbar.
Pressekontakt:
Bücker GmbH
Herr Timo Michalik
michalik@bueckergmbh.de
Tel.: +49(0)2131-209 89 02
www.BueckerGmbH.de
Original-Content von: Bücker GmbH übermittelt durch news aktuell