Miele, Wachstumskurs

Gütersloh - Die Miele Gruppe hat im Geschäftsjahr 2024 ihren Wachstumskurs gefestigt.

26.02.2025 - 11:14:41

Miele festigt Wachstumskurs und geht mit Zuversicht ins Geschäftsjahr 2025. In einem anspruchsvollen Marktumfeld und unter gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen erzielte Miele einen Umsatz von 5,04 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durch das Joint Venture SteelcoBelimed stieg die Anzahl der Beschäftigten auf 23.500, was einem Zuwachs von 3,4 Prozent entspricht. In Deutschland waren rund 11.300 Mitarbeitende beschäftigt, 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Rahmen des 2024 gestarteten Transformationsprogramms MPP (Miele Performance Program) hat Miele seither wichtige Meilensteine erreicht, betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland im Zuge des Programms konnten ausgeschlossen werden. Miele plant, bis 2028 rund 500 Millionen Euro in Deutschland zu investieren.

"Unser Geschäftsjahr war außergewöhnlich, geprägt von Highlights und Herausforderungen. Wir haben weltweit unser 125-jähriges Bestehen gefeiert und zugleich eines der größten Transformationsprogramme in der Unternehmensgeschichte gestartet", sagt Dr. Reinhard Zinkann, geschäftsführender Gesellschafter von Miele. "Trotz angespannter Marktbedingungen mit Kaufzurückhaltung, hohem Preisdruck und geoökonomischen Herausforderungen haben wir uns behaupten können. Dafür danken wir unserem Team herzlich", ergänzt Dr. Markus Miele, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter.

Neben Jubiläumsfeierlichkeiten auf allen fünf Kontinenten zählen der Produktionsstart des neuen Werks in den USA, das Joint Venture SteelcoBelimed im Medizintechnikbereich sowie mehrere produktseitige Premieren auf der Leitmesse IFA in Berlin zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres. Darüber hinaus bestätigen zehn Testsiege bei Stiftung Warentest die Premium-Qualität von Miele-Geräten.

Im Jahr 2024 wurde das Transformationsprogramm MPP im Unternehmen gestartet. "Auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wir schnell und entschlossen reagiert", sagt Geschäftsführerin Rebecca Steinhage. "Unser Ziel war es, Mieles Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und so die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Dafür haben wir mutig notwendige Entscheidungen getroffen." Im vergangenen Jahr hat Miele zahlreiche Ziele erreicht: Von geplanten Maßnahmen zur Erlösverbesserung und Effizienzsteigerung in Höhe von 500 Millionen Euro wurden bereits 50 Prozent realisiert. "Dass es uns gelungen ist, betriebsbedingte Kündigungen bei diesem Thema in Deutschland auszuschließen, war ein wichtiger Erfolg", so Steinhage.

2025: Produktionsstart für Waschmaschinen mit weltweit erster rippenloser Trommel

Im Jahr 2025 setzt Miele weiterhin vor allem auf Qualität und Innovation. Mit Einführung des Spitzenmodells Nova Edition im Zuge der neuen Wäschepflege-Generation kommt auch die "InfinityCare"-Trommel zum Einsatz. Sie ist die weltweit erste rippenlose Trommel für maximale Schonung und längere Lebensdauer von Textilien, selbst für empfindliche Materialien wie Kaschmir oder Seide. Die neue Staubsauger-Serie Guard bietet Bedienkomfort durch vernetzte Funktionen und ein herausragendes Design. Der Guard ist zugleich der leiseste Miele-Staubsauger aller Zeiten. Auf der IFA im September wird Miele weitere branchenführende Geräte und Features im Bereich Cooking erstmals vorstellen.

Weitere Highlights umfassen Lösungen im Labor- und Medizintechnikbereich, etwa neue Reinigungs- und Desinfektionsgeräte. Sie machen die Instrumentenaufbereitung in Arzt- und Zahnarztpraxen effizienter und nachhaltiger. Darüber hinaus bietet Miele mit "appWash" eine Komplettlösung beispielsweise für Waschküchen in Mehrfamilienhäusern und Studentenwohnheimen an: Anwenderinnen und Anwender buchen und bezahlen die Waschmaschine online per App. Mit "SneakerWash" ermöglicht Miele zudem das "Schuheputzen" in der eigenen Waschmaschine.

Vernetzung: Smarte Lösungen im gesamten Unternehmen

Zudem setzt Miele auf den Ausbau von KI-Dienstleistungen: Die Software "Smart Food ID" erkennt automatisch das Gericht im Backofen und bereitet es punktgenau zu. Der Service "AI Diagnostics" bietet Kundinnen und Kunden vorausschauende Wartungshinweise per App. In Italien pilotiert Miele die "AI Shopping Assistance", einen Chatbot, der nicht nur beim Kauf von Staubsaugern, sondern auch bei deren Reparatur und der Ersatzteilbestellung hilft. "Unsere Produkte denken heute schon smart und schaffen damit echten Mehrwert im Haushalt", sagt Miele. "Wir investieren zudem in KI fürs Unternehmen als Ganzes. Das reicht von der Verwaltung über die Produktion bis hin zum Service", so Miele weiter. Künstliche Intelligenz beschleunigt Innovationsprozesse in allen Unternehmensbereichen. Ein Beispiel aus der Produktion ist die KI-gestützte Qualitätskontrolle von Waschmaschinenfronten: 32 Kameras erzeugen einen hochauflösenden Datensatz von der Frontpartie, die KI erkennt kleinste Fehler und bewertet detaillierter als das menschliche Auge. Dies schafft deutliche Vorteile in der Produktivität und bei der Effizienz.

Nachhaltigkeit: Klimaschutz und Zirkularität im Fokus

Verantwortungsbewusstes Handeln ist seit 1899 Teil der Unternehmenskultur von Miele. Das Unternehmen setzt insbesondere auf Qualität, Effizienz und Langlebigkeit, um nachhaltiger zu wirtschaften. Miele-Geräte werden auf eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren getestet - einzigartig in der Branche. "Exzellente Qualität ist die Grundlage für Langlebigkeit. Langlebigkeit ist die beste Form von Nachhaltigkeit", so Steinhage. Miele-Waschmaschinen zählen zu den effizientesten Geräten im Markt - noch in diesem Jahr werden sie eine Energieeffizienzklasse (EEK) von bis zu A-40 Prozent erzielen. Verpackungen aus 70 Prozent recyceltem Kunststoff in der Ersatzteillogistik tragen zur Ressourcenschonung bei. Zudem verkaufte 2024 in Europa kein anderer Marktbegleiter so viele Geschirrspüler mit EEK A oder B wie Miele.

An seinen Standorten nutzt Miele regenerative Energiequellen wie Geothermie, Photovoltaik und Abwärme. In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen knapp 20 PV-Anlagen installiert. Sie erzeugen mehr als 12 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr. Das entspricht rechnerisch dem Bedarf von rund 3.500 Privathaushalten. In Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region und darüber hinaus forscht Miele an 48 Projekten für Zirkularität oder hat diese bereits abgeschlossen.

Prognose und Ausblick

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen wie Baukrise, Konsumzurückhaltung, intensivem Wettbewerb sowie geopolitischen Entwicklungen sieht Miele positive Anzeichen. Diese Einschätzung basiert auf der Geschäftsentwicklung zum Jahresauftakt und dem Feedback des Handels zu Produktneuheiten. "Wir setzen unseren strategischen Kurs unbeirrt fort, um unsere Ziele nachhaltig zu erreichen. Auf das Geschäftsjahr 2025 blicken wir zuversichtlich", so Zinkann.

Die Pressemitteilung und Bildmaterial zum Download finden Sie hier.

Über Miele: Seit mehr als 125 Jahren folgt Miele seinem Markenversprechen "Immer Besser" in Bezug auf Qualität, Innovationskraft und zeitlose Eleganz. Das weltweit aufgestellte Unternehmen für Premium-Hausgeräte begeistert Kundinnen und Kunden mit wegweisenden Lösungen im vernetzten Zuhause. Hinzu kommen Maschinen, Anlagen und Services für den gewerblichen Einsatz etwa in Hotels oder Pflegeeinrichtungen sowie in der Medizintechnik. Mit langlebigen und energiesparenden Geräten unterstützt Miele seine Kundinnen und Kunden darin, ihren Alltag möglichst nachhaltig zu gestalten. Das Unternehmen ist seit 1899 im Besitz der beiden Gründerfamilien Miele und Zinkann. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete Miele mit rund 23.500 Mitarbeitenden einen Umsatz von 5,04 Milliarden Euro. Das globale Netzwerk umfasst 19 Produktionsstandorte sowie rund 50 Service- und Vertriebsgesellschaften (Stand: Februar 2025). Hauptsitz ist Gütersloh in Nordrhein-Westfalen.

Pressekontakt:

Martin Wielgus
Senior Vice President Communications
Miele & Cie. KG
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