EU-Parlamentarier wehren sich gegen Ethikrat
19.04.2024 - 13:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Die bisherige Selbstkontrolle hat nicht funktioniert", sagte er. "Das Parlament hat sich hohe Standards gegeben, die aber nur unzureichend durchgesetzt werden." Einer der Auslöser für die Einrichtung eines Ethikrats war Katargate, der 2022 aufgekommene Bestechungsskandal um die damalige Parlaments-Vizepräsidentin Eva Kaili, die bis heute ihre Unschuld beteuert. Ihre Amtskollegin Katarina Barley (SPD) sagte: "Wir müssen den Bürgern beweisen, dass Affären nicht ohne Konsequenzen bleiben." Die heutigen Regeln und Mechanismen seien nicht ausreichend. Der Entwurf sieht vor, dass ein Ethikrat aus fünf unabhängigen Experten mögliche Interessenkonflikte in Kommission, EU-Behörden oder im Parlament untersuchen und bewerten soll. Er wird tätig, sobald er von einer der beteiligten Institutionen angerufen wird. Befürworter und Gegner des Vorschlags haben im zuständigen Parlamentsausschuss ähnlich viele Stimmen.
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