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Johnson & Johnson Aktie: Tremfya besteht STAR-Studie

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 02:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Guselkumab verbesserte nach 24 Wochen Krankheitsaktivität und wichtige Begleitwerte; die STAR-Studie untersucht längerfristige Effekte.

Modern hospital operating room with robotic surgical arms positioned above a draped patient, surgeons in blue sterile gowns monitoring vital-sign and anatomy screens, bright overhead surgical lighting, stainless steel instrument trays in the foreground
Johnson und US4781601046 zeigen modernen Krankenhaus OP mit Robotik Chirurgie und medizinischen Bildschirmen Illustration mit AI erstellt.

Gestern meldete Johnson & Johnson positive klinische Daten für das Immunologiemedikament Tremfya. In der Phase-4-Studie STAR erreichte der Wirkstoff Guselkumab sowohl den primären als auch wichtige sekundäre Endpunkte bei erwachsenen Patienten mit axialer Psoriasis-Arthritis. Im deutschen Handel beendete das Papier die Sitzung gestern bei einem Kurs von 238,25 Euro.

Linderung von Schmerzen und Steifheit

Tremfya ist der erste Interleukin-23-Inhibitor, der eine signifikante Besserung von Schmerzen und Steifheit der Wirbelsäule bei dieser Erkrankung nachweist. Die axiale Beteiligung stellt für Betroffene eine erhebliche Belastung dar. Symptome dieser Art treten bereits im Frühstadium bei bis zu 28 Prozent der Patienten auf. Bei länger bestehender Erkrankung leidet sogar die Mehrheit darunter.

An der randomisierten und placebokontrollierten Untersuchung nahmen weltweit 411 biologik-naive Erwachsene teil. Bei allen Teilnehmern war vorab eine axiale Entzündung mittels MRT nachgewiesen worden. Nach 24 Wochen zeigte sich beim primären Endpunkt, gemessen am BASDAI-Wert für Krankheitsaktivität, eine statistisch signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo.

Bestätigte Wirkung in bildgebenden Verfahren

Neben der Linderung spürbarer Symptome überzeugte das Präparat auch in den sekundären Prüfpunkten. Dazu zählte neben dem ASDAS-CRP-Wert die sichtbare Verringerung von Entzündungen der Sakroiliakalgelenke im MRT. Laut Dr. David M. Lee, Leiter der globalen Immunologie bei Johnson & Johnson, stärken die Daten Tremfya als Erstlinienoption gegen Gelenkschäden.

Das Sicherheitsprofil blieb laut Unternehmensangaben konsistent mit bisherigen Erkenntnissen und wies keine neuen Risikosignale auf. Die STAR-Studie läuft noch bis April 2027, um längerfristige Effekte der Therapie zu erfassen. Detaillierte Daten will der Konzern auf einem kommenden medizinischen Fachkongress präsentieren.

Fokussierung auf margenstarke Kernbereiche

Der Studienerfolg passt in die strategische Neuausrichtung des US-Gesundheitskonzerns. Johnson & Johnson konzentriert seine Ressourcen zunehmend auf innovative Arzneimittel in der Immunologie, Onkologie und Kardiologie. In diesen margenstarken Feldern sollen neue Medikamente und Indikationserweiterungen das künftige Wachstum tragen.

Dazu treibt das Management die Bereinigung des Portfolios voran. Laut einem Bericht von Bloomberg verhandelt die Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management über die Übernahme der konzerneigenen Orthopädiesparte DePuy Synthes für knapp 20 Milliarden Dollar.

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