Es wird weniger Wein getrunken
26.02.2025 - 06:16:36 | dpa.de"Im vergangenen Jahr haben vier Prozent weniger Haushalte Wein eingekauft und dabei besonders auf den Preis geachtet", erklärte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule in Bodenheim. Wegen der erhöhten Preissensibilität seien die Durchschnittspreise bei den deutschen und ausländischen Weine erstmals seit 2010 wieder leicht gesunken.
Die Menge des eingekauften Weins sank im vergangenen Jahr um vier Prozent und der damit erzielte Umsatz um fünf Prozent, berichtete Reule und berief sich dabei auf eine Analyse des Weinmarktes des Marktforschers NielsenIQ. Weine aus den deutschen Regionen seien mit einem Minus von fünf Prozent im Absatz und sechs Prozent im Umsatz etwas stärker von dieser Entwicklung betroffen.
Marktanteile der heimischen Weine sinken
Die Marktanteile der heimischen Weine sanken laut DWI im Vergleich zum Vorjahr um jeweils einen Prozentpunkt im Absatz auf 41 Prozent und im Umsatz auf 45 Prozent. Von den ausländischen Herkünften hätten die italienischen Weine mit unveränderten 18 Prozent mengenmäßig den höchsten Marktanteil gehabt, gefolgt von Weinen aus Spanien mit 14 Prozent und französischen Weinen mit elf Prozent.
Das DWI ist die zentrale Kommunikations- und Marketingorganisation der deutschen Weinwirtschaft. Kernaufgabe ist es, die Qualität und den Absatz von Weinen aus den 13 deutschen Anbaugebieten zu fördern.
Wenn du diese Nachrichten liest, haben die Profis längst gehandelt. Wie groß ist dein Informationsrü
An der Börse entscheidet das Timing über Rendite. Wer sich nur auf allgemeine News verlässt, kauft oft dann, wenn die größten Gewinne bereits gemacht sind. Sichere dir jetzt den entscheidenden Vorsprung: Der Börsenbrief 'trading-notes' liefert dir dreimal wöchentlich datengestützte Trading-Empfehlungen direkt ins Postfach. Agiere vor der breiten Masse – 100% kostenlos und fundiert.
Jetzt abonnieren .

