Anleger honorieren Zahlen ++ Applied Materials zieht an ++ Coca-Cola leichter ++ Dow Jones im Höhenrausch
(Instock) Beflügelt von Aussagen des Notenbankchefs Ben Bernanke vor dem Bankenausschuß des US-Senates zogen die Indizes weiter an. Der
Dow Jones legte am Ende 87 Zähler auf 12.741 Punkte zu. Das neue Allzeithoch liegt bei 12.759 Punkten. Der
S&P 500 schraubte sich 11 Zähler auf 1.455 Punkte in die Höhe. An der Technologiebörse
Nasdaq zog der Composite-Index 28 Zähler oder 1,2 Prozent auf 2.488 Punkte an.
Die Aussicht auf stabile Zinsen ließ die
Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,73 Prozent (- 8 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,83 Prozent (- 7 Stellen) purzeln. Am Devisenmarkt notierte der
Euro mit 1,3133 US-Dollar. Eine Feinunze
Gold kostete 668,75 Dollar.
Im Blickpunkt
Deere & Co zog 9 Prozent auf 111,91 Dollar an. Der Landmaschinen-Anbieter übertraf im ersten Geschäftsquartal mit einem Gewinnanstieg von 0,99 auf 1,04 Dollar die Erwartungen von 79 Cents deutlich. Der Umsatz legte von 4,2 auf 4,43 Milliarden Dollar zu (Prognose: 3,85 Milliarden Dollar).
Halbleiter-Ausrüster
Applied Materials (+ 3,8 Prozent auf 18,89 Dollar) steigerte den Gewinn im ersten Geschäftsquartal von 142,8 auf 403,5 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 9 auf 29 Cents zu und übertraf damit die Prognose von 27 Cents. Der Umsatz zog von 1,86 auf 2,28 Milliarden Dollar an – Analysten hatten jedoch 2,35 Milliarden Dollar erwartet. Im laufenden zweiten Quartal soll der Gewinn je Aktie 27 bis 28 Cents erreichen, der Umsatz 2,28 bis 2,39 Milliarden Dollar. Experten waren bisher von 27 Cents Gewinn je Aktie und 2,35 Milliarden Dollar Umsatz ausgegangen. Applied hatte die Zahlen bereits am Dienstag nach Sitzungsende veröffentlicht.
Im vierten Quartal sank der Gewinn von
Coca-Cola (- 0,7 Prozent auf 47,88 Dollar) aufgrund von Abschreibungen beim größten Abfüller Coca-Cola Enterprises von 864 auf 678 Millionen Dollar beziehungsweise von 36 auf 29 Cents je Aktie. Der Gewinn vor Sonderposten übertraf mit 52 Cents je Aktie die Erwartungen von 50 Cents. Der Umsatz kletterte im Vergleich zur Vorjahresperiode von 5,55 auf 5,93 Milliarden Dollar (Prognose: 5,8 Milliarden Dollar). 2007 will der Konzern eigene Aktien im Volumen von 2,5 bis 3 Milliarden Dollar zurückkaufen. Im vergangenen Jahr waren dafür 2,5 Milliarden Dollar ausgegeben worden.
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