Tote, Verletzte

Russland hat einmal mehr die Ukraine in der Nacht mit schweren Angriffen aus der Luft überzogen.

10.02.2025 - 11:51:50

Tote und Verletzte nach Luftangriffen in der Ukraine. Zum Einsatz kamen neben Drohnen auch schwere Gleitbomben, die in Frontnähe viele Verletzte forderten.

Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv aus der Luft angegriffen. Durch den Einschlag einer Gleitbombe in der Stadt Kramatorsk im ostukrainischen Gebiet Donezk ist nach Behördenangaben ein Mensch ums Leben gekommen, neun weitere wurden verletzt. Die schwere Bombe des Typs Fab-500 habe ein voll belegtes Wohnhaus getroffen, teilte der Militärgouverneur der Stadt, Olexander Gontscharenko, mit. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten sind demnach noch im Gange.

Insgesamt sollen sieben private Wohnhäuser, Hochhäuser, aber auch eine Arztpraxis, eine Bildungseinrichtung und mehrere Geschäfte beschädigt worden sein. Mehrere Fahrzeuge gingen in Flammen auf. In der unweit von Kramatrosk gelegenen Stadt Kostjantyniwka sind nach Angaben des Gebietsgouverneurs Wadym Fliaschkin fünf Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude, Strom- und Gasleitungen beschädigt worden.

Einen Toten gab es demnach auch in der Region Cherson im Süden der Ukraine. Ein 42-jähriger sei in der frontnah gelegenen Stadt Beryslaw am Ufer des Dnipro durch einen Drohnenangriff tödlich verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Olexander Prokudin, mit. 

In einem Wohnviertel der nordostukrainischen Großstadt Sumy wurde eine Frau durch den Einschlag einer Drohne des iranischen Typs Shahed verletzt. Sie sei ins Krankenhaus gebracht worden, teilte Bürgermeister Artem Kobsar mit. Seinen Angaben nach ist zudem großer Sachschaden durch die Beschädigung mehrerer Wohngebäude und vieler Autos entstanden.

Den Angaben steht die Erfolgsmeldung der ukrainischen Flugabwehr gegenüber, die in der Nacht 83 russische Drohnen abgewehrt haben will. Dem Rapport des Militärs nach sind 61 davon abgeschossen worden und 22 haben sich spurlos verloren, was meist eine Folge elektronischer Störmanöver ist.

@ dpa.de

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