Ex-Nato-Strategin bringt vorlÀufigen Ausschluss der USA ins Spiel
12.03.2025 - 14:09:28Europa und Kanada sollten im BĂŒndnis aber aktiver auftreten: "Es mĂŒsste ein Signal geben, ein Signal zu sagen: Halt, stopp, wir sind hier nicht lĂ€nger bereit, eure Politik einfach nur zu tolerieren. Wir wollen uns aus unserer reaktiven Ecke auch ein StĂŒck weit herausbewegen und nicht nur darauf warten, welchen nĂ€chsten Tweet wir am Morgen lesen." Auch in den US-ukrainischen Verhandlungen von Riad kann Babst kein Entgegenkommen der USA erkennen. Es fehlten nach wie vor Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine und Zusagen seitens Washington, auch die europĂ€ischen Staaten an den Verhandlungen zu beteiligen. Ebenso wĂŒrden humanitĂ€re Themen wie der Gefangenenaustausch nicht ausreichend besprochen. Die ZugestĂ€ndnisse der Ukrainer seien nur auf Druck erfolgt, so Babst. "Die Amerikaner haben den Ukrainern wirklich massiv die Pistole auf die Brust gesetzt, die zu diesen GesprĂ€chen ja wirklich massiv gezwungen mit sehr, sehr ĂŒblen Methoden. Und was bliebe und bleibt den Ukrainern jetzt eigentlich ĂŒbrig, auĂer zu sagen, wir sind erst mal grundsĂ€tzlich zu dieser Waffenruhe bereit?"


